Brandenburg, um 1820.
Birkenholz auf Kiefernholz furniert. Geschwärzte Partie der Bogenblende Birnbaum ebonisiert.
Füße ergänzt. Schlösser original.

Brandenburg, um 1820.
Birkenholz auf Kiefernholz furniert. Geschwärzte Partie der Bogenblende Birnbaum ebonisiert.
Füße ergänzt. Schlösser original.

Mitteldeutschland, um 1830.
Birnbaum auf Nadelholz und Erlenholz (Türen) furniert. Partiell Birnbaum massiv.
Originale Spitzbeine, Birnbaum massiv.
Bein-Einlass-Schlüsselschilde ergänzt.
Originale Einlageböden im Innenleben des Unterteiles.
Die Türen mit originalen Stangenschlössern mit Messing-Abdeckplatten.
Literatur zum Vergleich:
Ein in Art und Anlage recht ähnlicher, hier Toilettenschrank, ebenfalls aus Birnbaum gefertigt, der der Manufaktur Hoffmann, Leipzig, zugeschrieben wird, findet sich abgebildet bei Sulzbacher, Michael; Atzig, Peter, Friedrich Gottlob Hoffmann, Katalog anlässlich der Ausstellung, Leipzig: vornehmste Tischlerarbeiten aus Leipzig. F. G. Hoffmann-Hoftischler und Unternehmer, 29. November 2014-12. April 2015. Dresden 2014, S. 231 (Abb.).

Thüringen, um 1825.
Kirschbaum und dunkel gefärbtes Riegelahornholz auf Nadelholzkorpus und Pappelholz furniert.
Originale Kirschbaum-Klotzfüße mit partiellen Ergänzungen.
Authentische Schlösser.

Rheinland, um 1830.
Kirschbaum auf Nadelholz furniert.
Originale Füße aus massivem Kirschholz.
Ursprüngliche Bein-Schlüsselbuchse.
Authentisches Schloss.

Südwestdeutschland, vermutlich Mannheim, um 1815.
Konservierter Originalzustand.
Nußbaum auf Nadelholzkörper furniert. Kugeln der Füße ergänzt.
Originale Schlösser und Schlüssel.
Vergoldete Schlüsselschilde aus der Entstehungszeit des Möbels, jedoch ergänzt.
Tiefe. 41,5 cm

Österreich, um 1820.
Kirschbaum und Ahornwurzelholz auf Eichenholz furniert.
Originale Füße aus massivem Kirschholz.
Originales, aufwendig gestaltetes Stahl-Stangenschloss mit authentischem Schlüssel. Messing-Schlüsselbuchsen, davon eine ergänzt.
Ursprüngliche Marmorplatte.

Mitteldeutschland, um 1815.
Nußbaum auf Nadelholzköper furniert. Geschwärzte Furnierpartie in Rautenform, eingefaßt von messingummantelten Profilleisten.
Messingapplikationen im Sockelbereich original, Zugknopf der Sockelschublade ebenso. Türbeschlag und Schloß ergänzt.
Originale Füße.

Entwurf und Ausführung: Joseph Ulrich Danhauser, Wien, um 1825.
Exquisit furniert mit spiegelbildlich angeordnetem Kirschbaumfurnier auf einem Weichholzkorpus.
Die Dreiviertelsäulen sind mit korkenzieherartig gedrehtem Kirschbaumfurnier gestaltet und durch elegante Bandeinlagen aus Mahagoni akzentuiert. Das Möbel ruht auf originalen, gedrechselten Füßen.
Die Schubladenfronten sind innenseitig mit Ahorn gegengefurniert.
Ausgestattet mit zwei originalen, stahlgeschnittenen Schlüsseln sowie herzförmigen Schlüsselschildern aus Messing mit Einlagen. Die Originalschlösser weisen fein gearbeitete Feilstrichgravuren auf.
Vgl. Entwurfszeichnung für einen Semanier (Wochenkommode) von Danhauser: „Chifonier No. 14“, Inventarnummer KI 8971-1108, Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien. Diese Vorlage zeigt ebenfalls einen siebenschübigen Semanier mit identischer Gestaltung des Abschlussprofils der Deckplatte.