Catalog: Danhauser

  • Äußerst seltener, musealer Biedermeier Schirm-bzw. Spazierstockständer.

    Äußerst seltener, musealer Biedermeier Schirm-bzw. Spazierstockständer.

    Wien, um 1825/30.

    Wohl nach einem Entwurf von Joseph Ulrich Danhauser

    Kirschbaum furniert. Dunkle Randeinfassungen Ebenholz.

    Füße historisch, jedoch ergänzt.

    Originaler Metalleinsatz mit Resten der alten Colorierung.

  • Biedermeierétagère nach einem Entwurf von Joseph Ulrich Danhauser.

    Biedermeierétagère nach einem Entwurf von Joseph Ulrich Danhauser.

    Wien, um 1830.

    Kirschbaum furniert und massiv.

    Teilebonisiert.

    Literatur zum Vergleich: eine nahezu identische Étagère, die dort Danhauser nebst Entwurfszeichnung zugeschrieben wird, findet sich abgebildet bei Wilkie, Angus, Biedermeier: Eleganz und Anmut einer neuen Wohnkultur am Anfang des 19. Jahrhunderts. Gerstenberg 1996, Abb. 83.

  • Biedermeier-Tisch nach einem Entwurf Joseph Ulrich Danhausers.

    Biedermeier-Tisch nach einem Entwurf Joseph Ulrich Danhausers.

    Wien, um 1820.

    Entwurf Joseph Ulrich Danhauser. Ausführung durch anderweitige Manufaktur.

    Kirschbaum massiv sowie auf Nadelholzkorpus furniert.

    Literatur: Weitere Modelle dieses von Josef Danhauser entworfenen Typus‘ finden sich abgebildet bei: Eller, Wolfgang L., Biedermeier-Möbel, 6. Auflage, Regenstauf 2008, S. 296 und 297, Abbildungen 407-410.

    Vgl. Entwurfszeichnung Danhausers zu vergleichbarem Tisch unterschiedlicher Verwendung und Abwandlung aus der Hand Danhausers: „Canape = Theetisch No. 80, 31“, Inventarnummer KI 8971- 2039, Museum für angewandte Kunst, Wien.

  • Folge von sechs eleganten Biedermeier-Fächerstühlen.

    Folge von sechs eleganten Biedermeier-Fächerstühlen.

    Entwurf und Ausfertigung Manufaktur Joseph Ulrich Danhauser, Wien um 1830.

    Dem Danhauser-Modell Nummer 89 entsprechend.

    Im Lehnenbereich ausgesucht fein und ausdrucksstark gemasertes

    Nußbaumholz auf Buchenholz furniert. Allansichtig von feinen Ahornadern eingefasst.

    Originale, einlegbare Sitzrahmen.

    Vor-Polstermit schwarzem Nesselstoff erneuert.

    Literatur zum Vergleich: Diese Stuhlgruppe ist abgebildet bei Haaf, Rainer, Biedermeier-Welten. Deutschland und Donaumonarchie, Leopoldshafen 2024, S. 587, Abb. 2194.

  • Zierliche, frei stellbare Étagère mit plan eingelassenem Kopfschub.

    Zierliche, frei stellbare Étagère mit plan eingelassenem Kopfschub.

    Entworfen und ausgeführt von Joseph Ulrich Danhauser, Wien, um 1825/30.

    Meisterhaft gefertigt aus massivem, kirschbaumfarben gebeiztem Eschenholz und auf einem Eichenkorpus exquisit furniert. Das Möbelstück ist mit feinen Mahagoni-Fadenintarsien akzentuiert.

    Vgl. Entwurfszeichnungen von Danhauser für vergleichbare Étagères: KI 8972-1375 und „Servante No. 45“, KI 8972-1401, Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien.

  • Außergewöhnliche, konkav eingezogene Biedermeierétagère in unrestauriertem Originalzustand.

    Außergewöhnliche, konkav eingezogene Biedermeierétagère in unrestauriertem Originalzustand.

    Wien, um 1825/30.

    Entwurf und Ausführung vermutlich von Joseph Ulrich Danhauser und seiner Manufaktur.

    Aufwendig mit Nussbaumholz furniert, Korpus aus Weichholz. Die originalen Pfeile und Zierkugeln sind aus massivem, teilweise ebonisiertem Birnbaumholz gefertigt.

    Die Rückwand ist original erhalten.

    Authentische historische Spiegelung.

    Vgl. Entwurfszeichnung von Danhauser für ein vergleichbares Notenregal mit pfeilförmigen Zierstreben und dunklen Kugeln: „Nottenstelle Nr. 11“, Inventarnummer KI 8971-1474, Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien.

  • Folge von sechs Ballonlehnstühlen in konserviertem, historischem Zustand.

    Folge von sechs Ballonlehnstühlen in konserviertem, historischem Zustand.

    Entwurf und Ausführung Manufaktur Danhauser, Wien, um 1830.

    Dem Stuhlmodell Nummer „19 „Josef Danhausers weitgehend entsprechend.

    Kirschbaum auf Buchenholz furniert.

    Allansichtig intarsierte Bandeinfassungen aus geschwärztem Holz.

    Polsterung erneuert.

    Vorpolster mit schwarzem Nesselstoff.

  • Zierliche Biedermeier-Semaniere.

    Zierliche Biedermeier-Semaniere.

    Entwurf und Ausführung: Joseph Ulrich Danhauser, Wien, um 1825.

    Exquisit furniert mit spiegelbildlich angeordnetem Kirschbaumfurnier auf einem Weichholzkorpus.

    Die Dreiviertelsäulen sind mit korkenzieherartig gedrehtem Kirschbaumfurnier gestaltet und durch elegante Bandeinlagen aus Mahagoni akzentuiert. Das Möbel ruht auf originalen, gedrechselten Füßen.

    Die Schubladenfronten sind innenseitig mit Ahorn gegengefurniert.

    Ausgestattet mit zwei originalen, stahlgeschnittenen Schlüsseln sowie herzförmigen Schlüsselschildern aus Messing mit Einlagen. Die Originalschlösser weisen fein gearbeitete Feilstrichgravuren auf.

    Vgl. Entwurfszeichnung für einen Semanier (Wochenkommode) von Danhauser: „Chifonier No. 14“, Inventarnummer KI 8971-1108, Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien. Diese Vorlage zeigt ebenfalls einen siebenschübigen Semanier mit identischer Gestaltung des Abschlussprofils der Deckplatte.

  • Zierlicher Biedermeier-Schreibtisch in konserviertem, historischem Zustand.

    Zierlicher Biedermeier-Schreibtisch in konserviertem, historischem Zustand.

    Wohl Entwurf und Ausführung Joseph Ulrich Danhauser und seiner Manufaktur zuzuschreiben.

    Wien, um 1825/30.

    Nussbaum auf Nadelholzkorpus furniert. Kanteneinfassung der Platte in Nussbaum geklotzt.

    Gedrechselte Partien aus massivem Nussbaum; partiell geschnitzt.

    Allansichtig feine, fischgrätartig intarsierte Bandeinlagen in Nussbaum. Durchgehend plan eingelassene, verdeckte Kopf-Schublade.

    Vgl. Entwurfszeichnung zu einem ebenfalls ovalen Sofatisch mit Schublade und tragendem Säulenpaar aus der Hand Danhausers: „Canapetisch No. 14“, Inventarnummer KI 8971- 1965, Museum für angewandte Kunst, Wien.

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