Mitteldeutschland, um 1820.
Pappelmaserholz massiv. Geschwärzte Partie Birnbaum ebonisiert. Simsleiste Ahorn weinrot coloriert.
Spiegelglas original.

Mitteldeutschland, um 1820.
Pappelmaserholz massiv. Geschwärzte Partie Birnbaum ebonisiert. Simsleiste Ahorn weinrot coloriert.
Spiegelglas original.

Ostseeraum, um 1830.
Birkenmaserholz auf Nadelholz furniert.
Geschwärzte Partien wohl Ahorn ebonisiert.
Überwiegend originale Verglasung und Verspiegelung. Rückwandelemente aus historischem Holz ergänzt.
Schloss und Schlüsselschild ergänzt.

Thüringen, Weimar, um 1815.
Kirschbaum auf Nadelholz furniert.

Süddeutschland, um 1825.
Kirschbaum furniert (Zargenreif) und massiv.
Ebonisierte Leisten Birnbaum massiv.

Entwurf und Ausführung: Joseph Ulrich Danhauser, Wien, um 1825.
Exquisit furniert mit spiegelbildlich angeordnetem Kirschbaumfurnier auf einem Weichholzkorpus.
Die Dreiviertelsäulen sind mit korkenzieherartig gedrehtem Kirschbaumfurnier gestaltet und durch elegante Bandeinlagen aus Mahagoni akzentuiert. Das Möbel ruht auf originalen, gedrechselten Füßen.
Die Schubladenfronten sind innenseitig mit Ahorn gegengefurniert.
Ausgestattet mit zwei originalen, stahlgeschnittenen Schlüsseln sowie herzförmigen Schlüsselschildern aus Messing mit Einlagen. Die Originalschlösser weisen fein gearbeitete Feilstrichgravuren auf.
Vgl. Entwurfszeichnung für einen Semanier (Wochenkommode) von Danhauser: „Chifonier No. 14“, Inventarnummer KI 8971-1108, Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien. Diese Vorlage zeigt ebenfalls einen siebenschübigen Semanier mit identischer Gestaltung des Abschlussprofils der Deckplatte.

Kassel, um 1825.
Kirschbaum auf Nadelholzkörper furniert. In Teilen massives Kirschholz.
Polsterung erneuert. Schwarzes Nessel-Vorpolster.

München, um 1815.
Kirschbaum und Ebenholz (Schlüsselschilde) auf Nadelholz furniert. Innenseite der Schreibklappe geschwärzt (ebonisiert). Das Innenleben Erlenholz massiv.
Originales Schloß der Schreibklappe mit ursprünglichem Schlüssel. Schlösser der Schubladen erneuert.

Mitteldeutschland, um 1815.
Nußbaum auf Nadelholzköper furniert. Geschwärzte Furnierpartie in Rautenform, eingefaßt von messingummantelten Profilleisten.
Messingapplikationen im Sockelbereich original, Zugknopf der Sockelschublade ebenso. Türbeschlag und Schloß ergänzt.
Originale Füße.

Wohl Entwurf und Ausführung Joseph Ulrich Danhauser und seiner Manufaktur zuzuschreiben.
Wien, um 1825/30.
Nussbaum auf Nadelholzkorpus furniert. Kanteneinfassung der Platte in Nussbaum geklotzt.
Gedrechselte Partien aus massivem Nussbaum; partiell geschnitzt.
Allansichtig feine, fischgrätartig intarsierte Bandeinlagen in Nussbaum. Durchgehend plan eingelassene, verdeckte Kopf-Schublade.
Vgl. Entwurfszeichnung zu einem ebenfalls ovalen Sofatisch mit Schublade und tragendem Säulenpaar aus der Hand Danhausers: „Canapetisch No. 14“, Inventarnummer KI 8971- 1965, Museum für angewandte Kunst, Wien.